Philippinen - Allgemeine Informationen
Anreise |
Einreisebestimmungen |
Flughafengebühren |
Geld und Währung |
Gesundheit |
Klima |
Medien |
Religion |
Sicherheit |
Tauchen |
Telefonieren |
Übernachten |
Verkehrsmittel |
Anreise
Viele Fluggesellschaften fliegen die Philippinen an. Einen Non Stop Flug Frankfurt - Manila bietet zur Zeit leider keine Airline an.
Nicht jede Fluggesellschaft fliegt täglich. Die Flugpreise sind saisonabhängig. Sie liegen je nach Jahreszeit und Airline zwischen EUR 600,-
und EUR 1.100,- für den Hin- und Rückflug in der Economy Class. Hierbei handelt es sich in der Regel um sogenannte "Promotional Tickets",
bei denen üblicherweise eine Mindest- und Maximalaufenthaltsdauer vorgeschrieben ist.
Bei einigen Airlines beinhalten die Angebote noch einen Zubringerflug oder ein Rail & Fly Ticket der Deutschen Bahn AG.
Es ist angebracht, sich rechtzeitig um Flugtickets zu bemühen. Fragen Sie bei der Gelegenheit nach Frequent-Flyer Programmen
und kostenlosen Stopover -Möglichkeiten der jeweiligen Airline!
In Manila müssen Sie am Ninoy Aquino International Airport (NAIA) teilweise mit langen Wartezeiten bei Immigration, Gepäckausgabe
und Custom rechnen! Bitte beachten Sie auch die Einreisebestimmungen, Zollbestimmungen und Impfempfehlungen.
[Seitenanfang]
Einreisebestimmungen
Die Einreisebestimmungen für philippinische Staatsangehörige nach Deutschland finden Sie unter Schengener Visum.
Sie benötigen zur Einreise auf die Philippinen einen Reisepaß, dessen Gültigkeit noch mindestens sechs Monate über die geplante Aufenthaltsdauer hinausgehen muß.
Bei einem Aufenthalt von maximal 21 Tagen brauchen Sie kein Visum, müssen aber über ein gültiges Ticket für den Rück- bzw. Weiterflug verfügen.
Wollen Sie bis zu 59 Tage bleiben, sollten Sie rechtzeitig vor Abreise bei der philippinischen Botschaft oder bei dem für Sie zuständigen Konsulat
ein Visum beantragen. Sie benötigen:
* einen vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Visaantrag (Formulare erhalten Sie von der Botschaft, den Konsulaten oder Ihrem Flug-/Reisebüro)
* ein unterschriebenes Paßbild
* Ihren Reisepaß (im Original, beachten Sie zudem die Gültigkeitsdauer!)
* das Flugticket oder eine Bescheinigung über den bezahlten Flug (erhältlich von Ihrem Flug-/Reisebüro)
* einen Scheck über die Visagebühr von z.Zt. EUR 39,- (Bei einem Aufenthalt von mehr als 59 Tagen müssen weitere Gebühren entrichtet werden)
* einen adressierten, als Einschreiben frankierten Rückumschlag
Ein Visum verfällt automatisch, wenn Sie nicht innerhalb von drei Monaten nach Ausstellung einreisen.
Wichtig:
Sollten Sie Ihr Visum auch nur einen Tag überziehen, müssen Sie bei der Ausreise mit hohen Strafgebühren rechnen.
Die Gebühren sind erst vor kurzem erhöht worden und liegen z. Zt. bei über 2.000 Peso (ca. EUR 45,-).
Einreise ohne vorher beantragtes Visum:
Folgendes Formular erhalten Sie am Zielflughafen oder bereits im Flugzeug. Legen Sie es ausgefüllt bei der Einreise auf die Philippinen
zusammen mit Ihrem Reisepaß am Immigration-Counter vor. Daraufhin bekommen Sie ein 21-Tage-Visum in Ihren Paß gestempelt.
[Seitenanfang]
Flughafengebühren
Wenn Sie die Philippinen wieder verlassen oder innerhalb der Philippinen weiterfliegen wollen, denken Sie bitte daran,
daß an den internationalen Flughäfen Gebühren anfallen. Halten Sie deshalb auf Ihrer Rück- bzw. Weiterreise den entsprechenden
Peso-Betrag beim einchecken in bar bereit.
Manila:
Ninoy Aquino International Airport (NAIA) PHP 550,00 für internationale Abflüge
PHP 100,00 für nationale Abflüge
Cebu:
Mactan International Airport PHP 550,00 für internationale Abflüge
PHP 100,00 für nationale Abflüge
Davao:
Davao International Airport PHP 250,00 für internationale Abflüge
PHP 100,00 für nationale Abflüge
Stand 2000 (Davao 1999), alle Angaben ohne Gewähr
[Seitenanfang]
Geld und Währung
Das offizielle Zahlungsmittel auf den Philippinen ist der Piso. Diese Bezeichnung findet man allerdings
nur auf den Banknoten und Münzen. Umgangssprachlich hat sich weitestgehend der Begriff "Peso" durchgesetzt.
Ein Peso entspricht 100 Centavos. Im Umlauf sind Banknoten zu 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Pesos und Münzen
zu 1, 5, 10, 25 und 50 Centavos sowie 1, 2, und 5 Pesos. Als groben Richtwert kann man für einen
Euro 50 Philippinische Pesos ansetzen. Aktuelle Umrechnungskurse finden Sie bei Xenon Laboratories.
Xenon_Logo
Neben der Landeswährung wird auch gerne der US$ akzeptiert, viele Preise sind auch in dieser Währung ausgezeichnet
(große Hotels, Flugtickets etc.). Andere stabile Währungen (z.B. Deutsche Mark, Britisches Pfund, Schweizer Franken,
Australische Dollar) lassen sich problemlos in Banken, Wechselstuben und Hotels umtauschen. Dabei spielt es keine Rolle,
ob Sie Bargeld tauschen oder Reiseschecks, wie American Express oder Thomas Cook, einlösen wollen.
Bei Bargeld bekommen Sie allerdings in der Regel einen besseren Wechselkurs.
Kreditkarten (American Express, Visa Card, Mastercard) als Zahlungsmittel werden fast überall angenommen.
Mit diesen Karten kommen Sie auch an Bargeld, müssen aber mit 5 bis 10 Prozent Aufschlag rechnen.
Bei Barverfügungen an Geldautomaten (ATM = Automatic Teller Machine) wird üblicherweise eine Kostenpauschale
von EUR 5,- pro Transaktion erhoben.
[Seitenanfang]
Gesundheit
Es ist sehr zu empfehlen rechtzeitig vor Reiseantritt eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen.
Für Europäer sind für die Einreise auf die Philippinen keine Impfungen vorgeschrieben.
Im eigenen Interesse sollten Sie aber mindestens vier Wochen vorher einen Arzt konsultieren,
der Ihnen Impfempfehlungen speziell für Ihr Aufenthaltsgebiet auf den Philippinen geben kann.
Malaria beispielsweise ist in einigen Regionen des Landes weit verbreitet und wird durch Mücken übertragen
. Es gibt keinen absoluten Schutz gegen Malaria. Daher empfiehlt es sich gerade abends in der Dämmerung
langärmliche Oberbekleidung, lange Hosen, Socken und Schuhe zu tragen. Mückenabweisende Mittel, z.B. Autan,
sorgen für zusätzliche Prophylaxe. Moskitonetze sind in unklimatisierten Unterkünften angebracht.
Weitere Informationen zu Malaria sowie Hepatitis, Amöbiasis, Schistosomiasis/Bilharziose, Dengue-Fieber,
Japanische Enzephalites, Typhus und Tollwut können Sie unter anderem beim Centrum für Reisemedizin bekommen.
Aus hygienischen Gründen und um die Aufnahme von Krankheitserregern zu vermeiden, sollten Sie kein Leitungswasser
trinken oder sich damit die Zähne putzen. Waschen Sie sich vor dem Essen gründlich die Hände, essen Sie möglichst
nur durchgebratenes Fleisch und geschältes Obst.
Ihre Reiseapotheke sollten Sie sich sorgfältig zusammenstellen. Denken Sie an Mittel gegen Fieber
und Schmerzen, Durchfall, Haut- und Reisekrankheiten, Augentropfen, Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel
, gegebenenfalls Spritzen und Kanülen, Kondome, Sonnenschutzmittel sowie an Ihre persönlich wichtigen Medikamente.
[Seitenanfang]
Klima
Auf den Philippinen gibt es fünf verschiedene Klimazonen. Im Norden herrscht vorwiegend das typisch südostasiatische
Monsunklima mit langen Trocken- und intensiven Regenzeiten. Je weiter man in den Süden des Landes gelangt,
desto mehr verschmilzen diese beiden Extrema.
Die Regenzeit geht von Juni bis November, die Trockenzeit von Dezember bis Mai,
wobei März, April und Mai zu den heißesten Monaten des Jahres zählen.
Von Juli bis September ist teilweise mit sehr heftigen Regengüssen zu rechnen.
Taifune ziehen in der Regel im Juli bis November von der Pazifikküste über den
mittleren und nördlichen Teil der Philippinen. Es ist zu beachten, daß es jederzeit zu Verschiebungen kommen kann.
Die durchschnittlichen Temperaturen reichen tagsüber von 25 Grad Celsius in der kühlen Trockenzeit
bis zu 40 Grad in den heißen Monaten. In der Nacht kühlt es sich kaum unter 20 Grad ab.
Aktuelle Wetterdaten für Manila finden Sie unter anderem auf der Internetseite von CNN.
Sie suchen aktuelle Wetterdaten für eine bestimmte Region auf den Philippinen , zum Beispiel Boracay?
Versuchen Sie es einmal hier:
weathernews philippines
Die folgenden Diagramme geben Auskunft über die Durchschnittstemperaturen sowie der Niederschlagsmengen
für die Hauptstadt Manila in der Vergangenheit (1951 bis 1990 - Temperatur / 1865 bis 1990 - Niederschlag )
und belegen im wesentlichen die Aussagen des ersten Absatzes.
Quelle der Daten: Worldclimate.com
[Seitenanfang]
Medien
Tageszeitungen Im Internet
Philippine Star philstarlogo
Manila Bulletin manilabulletin
The Manila Times
Philippine Daily Inquirer
Today
The Filipino Express
Radio-Stationen Im Internet
PhilRadio International philradio
Philmusic
Manila Broadcasting Company
TV-Stationen Im Internet
ABS-CBN
Religion
Die Philippinen sind das einzige christliche Land Asiens, wobei die Mehrheit der Bevölkerung katholisch ist.
Sechs Prozent gehören den Protestanten an und rund zehn Prozent sind Moslems, die vorwiegend im südlichen Teil
des Landes (speziell auf der zweitgrößten Insel Mindanao) beheimatet sind. Neben den bereits erwähnten Glaubensgemeinschaften
gibt es noch etwa 60 bis 70 ethnische Minderheiten auf den Philippinen, die sich wie folgt aufteilen:
Filipinos (40 %), Polynesier (30 %), Chinesen(10 %), Malaien (10 %), Inder (5 %) und Sonstige (5 %).
[Seitenanfang]
Sicherheit
Die Kriminalitätsrate auf den Philippinen ist recht hoch. Gefahr für Leib und Leben ist hier jedoch nicht gegeben.
Diebstahlsdelikte sind aber gerade in den Großstädten wie Manila und an zentralen Punkten (z.B. Flughäfen) nicht die Seltenheit.
Achten Sie deshalb darauf, kein Gepäck und Wertgegenstände unbeaufsichtigt zu lassen, keine großen Mengen an Bargeld mit
sich zu führen, bewahren Sie Ihr Portemonnaie nicht in der Gesäßtasche auf und geben Sie sich möglichst nicht gerade als
unerfahrenen Touristen mit Fotoapparat um den Hals zu erkennen. Dokumente und Wertsachen sind am sichersten im Hotelsafe aufgehoben.
Fast alle Hotels haben eigenes bewaffnetes Sicherheitspersonal.
In Touristenregionen (z.B. auf der Insel Boracay) gelten andere Gesetze.
Hier wird seitens der Regierung und der dort lebenden Einheimischen viel für die Sicherheit der Urlauber getan.
Man hat erkannt, daß die Devisen der Besucher mit die wichtigste Einnahmequelle darstellen.
[Seitenanfang]
Tauchen
Auf den Philippinen gibt es hervorragende Tauchreviere, die denen der Malediven in nichts nachstehen.
Zu den besten Tauchgebieten zählen unter anderem das Tubbataha Reef in der Sulu Sea, die Insel Balicasag bei Bohol
und die Calamian Islands im Norden von Palawan. Unter optimalen Voraussetzungen können Sie in den meisten Regionen
des Landes das ganze Jahr über tauchen bzw. Tauchkurse belegen. In fast allen Touristenzentren gibt es auf engstem
Raum jede Menge Tauchschulen, die überwiegend dem weltgrößten Tauchverband PADI angehören.
Selbstverständlich können Sie genauso mit Lizenzen anderer Organisationen die Unterwasserwelt
der Philippinen entdecken. Sprachprobleme sind hier nicht zu erwarten. Auf den großen Tauchbasen
arbeiten neben englisch auch deutsch, französich, japanisch und koreanisch sprechende Tauchlehrer und Guides.
Die Ausrüstung ist durchaus modern und einwandfrei. Tauch- und Lehrgänge sind verglichen mit Deutschland je nach
Saison bis zu 50% günstiger! Angeboten werden Schnuppertauchgänge für Einsteiger, Kurse für Fortgeschrittene,
Divemaster und Instruktoren sowie Specialties unterschiedlichster Bereiche (Tief-, Nacht-, Wracktauchen, Nitrox usw.).
[Seitenanfang]
Telefonieren
Das Telefonieren auf die Philippinen ist mittlerweile recht günstig geworden.
Einer der preiswertesten Anbieter mit guter Verbindungsqualität ist derzeit
die
010012 Telecom GmbH. Der
Tarif für Call-by-Call-Gespräche auf die Philippinen beträgt für das
Festnetz 15,50 ct und für Mobilfunk 21,50 ct. Die Vorwahl des Anbieters
lautet
010012 und abgerechnet wird im 60-Sekunden-Takt. (Stand Oktober
2002; diese und alle anderen Angaben auf dieser Seite sind ohne Gewähr!)
Beispiel:
|
010012 |
Call-by-Call-Anbieter |
| + |
0063 |
Landesvorwahl
Philippinen (von Deutschland) |
| + |
36 |
Area-Code der Provinz
Aklan |
| + |
288 |
Boracay Island |
| + |
3327 |
Durchwahl des
Teilnehmers |
| wählen Sie: 010012 0063
36 288 3327 |
Die aktuellen Tarife finden Sie u.a. auch bei www.billiger-telefonieren.de.
Als zusätzlichen Service haben wir Ihnen noch die philippinischen Area-Codes tabellarisch und
sortiert nach Provinzen aufgelistet. Bei Telefonaten zu Mobilfunkteilnehmern
müssen Sie nach der Landesvorwahl (+63) die führende Null des örtlichen Netzanbieters weglassen.
|
Provinz |
Code |
Provinz |
Code |
Provinz |
Code |
|
Abra |
77 |
Iloilo |
33 |
Mountain Province |
74 |
|
Agusan del Norte |
85 |
Isabela |
63 |
Negros Occidental |
34 |
|
Agusan del Sur |
85 |
Kalinga-Apayao |
78 |
Negros Oriental |
35 |
|
Aklan |
36 |
La Union |
72 |
North Cotabato |
67 |
|
Albay |
52 |
Laguna |
2 |
North Cotabato |
6422 |
|
Bataan |
47 |
Laguna |
92 |
Nueva Ecija |
44 |
|
Batanes |
78 |
Laguna |
93 |
Nueva Vizcaya |
73 |
|
Batangas |
43 |
Laguna |
94 |
Palawan |
48 |
|
Benguet |
74 |
Lanao del Norte |
63 |
Pampanga |
45 |
|
Bohol |
38 |
Lanao del Sur |
63 |
Pangasinan |
75 |
|
Bukidnon |
88 |
Leyte |
53 |
Quezon |
42 |
|
Bulacan |
44 |
Maguindanao |
64 |
Quirino |
78 |
|
Cagayan Valley |
78 |
Marinduque |
42 |
Rizal |
2 |
|
Camarines Norte |
54 |
Mariveles |
47 |
Sorsogon |
56 |
|
Camarines Sur |
54 |
Masbate |
56 |
South Cotabato |
83 |
|
Camiguin |
88 |
Metro Manila |
2 |
St. Francis |
9763 |
|
Capiz |
36 |
Mindoro Occidental |
46 |
Sultan Kudarat |
64 |
|
Catanduanes |
52 |
Mindoro Oriental |
43 |
Surigao del Norte |
8681 |
|
Cavite |
43 |
Misamis Occidental |
65 |
Surigao del Sur |
8622 |
|
Cebu |
32 |
Misamis Oriental |
8842 |
Tarlac |
45 |
|
Davao |
82 |
Misamis Oriental |
8867 |
Western Samar |
5741 |
|
Davao del Norte |
84 |
Mobile (Extelcom) |
973 |
Zambales |
47 |
|
Davao del Sur |
82 |
Mobile (Globe) |
917 |
Zamboanga del Norte |
65 |
|
Davao Oriental |
87 |
Mobile (Islacom) |
915 |
Zamboanga del Sur |
62 |
|
Ifugao |
73 |
Mobile (Piltel) |
912 |
|
|
|
Ilocos Norte |
77 |
Mobile (PLDT) |
90 |
|
|
|
Ilocos Sur |
77 |
Mobile (Smart) |
918 |
|
|
[Seitenanfang]
Übernachten
Auf den Philippinen gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in den verschiedensten Preiskategorien.
Das Angebot reicht von Fünf-Sterne-Unterkünften namhafter internationaler Hotelketten in den Großstädten
(z.B. Manila, Davao, Cebu), über komfortable Beach-Resorts bis hin zu einfachen Cottages auf den Inseln.
Einige Hotels und Resorts können Sie auch in bestimmten Reisebüros buchen. Bitte beachten Sie, daß die Preise abhängig sind von der Lage der Unterkunft,
der Saison, der Zimmerkategorie (Ein- oder Zweibettzimmer) sowie der Aufenthaltsdauer.
Hotels
Die Preise für Hotels der unteren Klasse bewegen sich zwischen EUR 15,- und EUR 30,-. Die Ausstattung der Zimmer ist sehr einfach, Klimaanlage,
Bad und WC ist meist aber der Standard. Für Mittelklassehotels bezahlen Sie bis zu EUR 70,-. Bei dieser Kategorie können Sie zusätzlich eine Minibar,
einen Fernseher, ein hoteleigenes Restaurant sowie einen Swimmingpool erwarten. First-Class-Hotels haben auch auf den Philippinen ihren Preis,
EUR 200,- für eine Nacht im Einzelzimmer sind keine Seltenheit. Neben dem exzellenten Service und sehr gut ausgestatteten Zimmern
finden Sie hier mehrere Restaurants mit internationaler Küche, Bars, Night-Clubs, Business-Center und Shops.
Ein gutes Beispiel hierfür ist das Manila Hotel in der Hauptstadt.
Beach-Resorts
Diese Hotelanlagen in Touristengebieten mit angenehmer Urlaubsatmosphäre sind eher für die anspruchsvollen Feriengäste gedacht.
Die Preiskategorien orientieren sich an denen der Stadthotels. Beach-Resorts sind kleine Feriensiedlungen mit mehreren komfortablen
Appartements oder Cottages. Oftmals gehören zu den weiteren Einrichtungen auch Restaurants, Bars, Swimmingpool und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.
Cottages
Cottages sind einfache Hütten, die in der Regel aus Bambus gebaut sind. Diese Unterkünfte der unteren Kategorie bieten Ihnen eine
günstige Übernachtungsmöglichkeit in Strandnähe. Ausgestattet sind sie mit einem Doppelbett bzw. zwei Einzelbetten, Ventilator,
Schränken, Bad mit Kaltwasser, Dusche und WC.
[Seitenanfang]
Verkehrsmittel
Flugzeug
Die wohl komfortabelste und einfachste Art auf den Philippinen preiswert zu reisen ist das Flugzeug. Nahezu jede größere Insel und Stadt verfügt über einen kleinen Flughafen.
Neben Philippine Airlines haben sich viele kleinere Fluggesellschaften etabliert.
Zu den wichtigsten gehören: Air Philippines, Asian Spirit, Cebu Pacific und Seair.
Neben den angebotenen Linienflügen besteht auch die Möglichkeit eine Maschine zu chartern.
[Seitenanfang]
Schiff
Wesentlich zeitaufwendiger und unbequemer als das Fliegen ist es mit dem Schiff zu reisen. Dabei gibt es verschiedene Arten von Schiffen:
Fähren
Die Ticketpreise sind sehr unterschiedlich. Sie sind abhängig von der Reiseroute, der Schiffsgesellschaft und der gewünschten Klasse
(Deck, Gemeinschaftssaal, Kabine oder Suite). Kleine Mahlzeiten sind teilweise im Preis eingeschlossen.
Die wohl beste Reederei des Landes in Sachen Pünktlichkeit und Service ist WG&A Superferry.
Neben guten Restaurants finden Sie auf einigen Schiffen der Flotte auch eine Diskothek und weitere Freizeitangebote.
Weitere Gesellschaften sind unter anderem Negros Navigation, Trans-Asia Shipping Lines, Cebu Ferries, SuperCat
und Sulpicio Lines, die aber nicht unbedingt alle die europäischen Sicherheitsstandards erfüllen.
Schnellbote
[Seitenanfang]
Ein wichtiges Verkehrsmittel auf kürzeren Strecken sind die Schnellboote.
Sie verfügen normalerweise über keine Kabinen, da sie nur Ziele im Radius
von ein bis drei Fahrtstunden ansteuern. Die Ausstattung ist gut und die Fahrpreise sind moderat.
Auslegerboote
Kleinere Inseln sind nur mit dem Auslegerboot, den sogenannten Pumpboats oder Bancas, zu erreichen.
Sie bieten je nach Größe Platz für ca. 5 bis 30 Personen und können durchaus auch für Tagesausflüge inklusive Bootsmann
und Verpflegung gemietet werden. Die Preise sind meist Verhandlungssache.
Taxi
Taxi fahren ist verglichen mit Deutschland sehr preiswert.
Fast alle Taxis haben eine Klimaanlage und ein Taxameter, dessen Benutzung in der Regel sinnvoller ist
als ein fest ausgehandelter Fahrpreis. Bei einem defekten Taxameter sollten Sie sich unbedingt ein anderes Taxi suchen.
Dies stellt bei der Vielzahl der Taxis in den größeren Städten zumindest keine Schwierigkeit dar.
An den Flughäfen und anderen zentralen Punkten ist besondere Vorsicht geboten. Gerne wird hier versucht
dem unbeholfenen Touristen ein paar Peso mehr aus der Tasche zu ziehen. Da die Taxifahrer fast nie wechseln können,
empfiehlt es sich immer genügend Kleingeld parat zu haben (10 und 20 Peso-Scheine).
Jeepney
[Seitenanfang]
Wer das Abenteuer liebt und wenig Wert auf Komfort legt (Sicherheit, Fahrgeräusche, Abgasbelastung),
fährt kürzere Strecken am besten mit dem Jeepney. Diese bunten Sammeltaxis stammen von den amerikanischen Militärjeeps
aus dem Zweiten Weltkrieg ab. Die zurückgelassenen Fahrzeuge wurden von den Filipinos teilweise aufwendig bemalt und bunt beklebt.
Heutzutage werden Jeepneys in vielen Werkstätten des Landes individuell konstruiert und von Grund auf neu montiert.
Die Fahrtstrecke ist auf einem Schild am Jeepney angegeben. Ein und Aussteigen ist zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich,
losgefahren wird erst, wenn das Fahrzeug voll ist. Die Passagierkapazität ist nahezu unausschöpflich, selbst auf dem Dach finden
noch Personen, Viehzeug und Gepäck platz. Dadurch können sich lange Fahrtzeiten ergeben, es sei denn,
Sie entschädigen den Fahrer für die leeren Plätze. Nicht zuletzt wegen des günstigen Fahrpreises ist es
das meist genutzte Verkehrsmittel der Einheimischen.
Bus
Mit dem Bus zu fahren ist eine weitere Alternative zum Taxi oder Jeepney.
Der normale "Public Bus" wird hauptsächlich von den Filipinos genutzt,
ist oft sehr überfüllt und für reisende Touristen mit viel Gepäck aus Sicherheitsgründen denkbar ungeeignet.
Die Angaben auf den Fahrplänen sind allenfalls bessere Richtwerte.
Die Reise- oder Shuttlebusse sind klimatisiert, oftmals bekommen Sie Erfrischungsgetränke gereicht und können sich sogar ein Video anschauen.
Der bessere Service schlägt sich allerdings auch im höheren aber immer noch verhältnismäßig günstigen Ticketpreis nieder.
Tricycle
Auf der Welt wohl einzigartig unter den Verkehrsmitteln ist das Tricycle. Dieses Mofa mit überdachten Beiwagen bietet je nach Konstruktion
Platz für 10 bis 15 Personen (filipino size!). Zum Einsatz kommen diese Vehicle nicht nur in den überfüllten Großstädten sondern auch in
Gegenden, wo ein Durchkommen mit dem Bus, Jeepney oder Taxi nicht mehr möglich ist. So kommen Sie einerseits für ein paar Peso von A nach B
und haben andererseits noch eine Menge Spaß dabei.
[Seitenanfang]