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September 2010

Philippinen - Allgemeine Informationen

Anreise | Einreisebestimmungen | Flughafengebühren |
Geld und Währung | Gesundheit | Klima |
Medien | Religion | Sicherheit | Tauchen |
Telefonieren | Übernachten | Verkehrsmittel |

Anreise

Viele Fluggesellschaften fliegen die Philippinen an. Einen Non Stop Flug Frankfurt - Manila bietet zur Zeit leider keine Airline an. Nicht jede Fluggesellschaft fliegt täglich. Die Flugpreise sind saisonabhängig. Sie liegen je nach Jahreszeit und Airline zwischen EUR 600,- und EUR 1.100,- für den Hin- und Rückflug in der Economy Class. Hierbei handelt es sich in der Regel um sogenannte "Promotional Tickets", bei denen üblicherweise eine Mindest- und Maximalaufenthaltsdauer vorgeschrieben ist.

Bei einigen Airlines beinhalten die Angebote noch einen Zubringerflug oder ein Rail & Fly Ticket der Deutschen Bahn AG.
Es ist angebracht, sich rechtzeitig um Flugtickets zu bemühen. Fragen Sie bei der Gelegenheit nach Frequent-Flyer Programmen und kostenlosen Stopover -Möglichkeiten der jeweiligen Airline!

In Manila müssen Sie am Ninoy Aquino International Airport (NAIA) teilweise mit langen Wartezeiten bei Immigration, Gepäckausgabe und Custom rechnen! Bitte beachten Sie auch die Einreisebestimmungen, Zollbestimmungen und Impfempfehlungen. [Seitenanfang]

Einreisebestimmungen

Die Einreisebestimmungen für philippinische Staatsangehörige nach Deutschland finden Sie unter Schengener Visum. Sie benötigen zur Einreise auf die Philippinen einen Reisepaß, dessen Gültigkeit noch mindestens sechs Monate über die geplante Aufenthaltsdauer hinausgehen muß. Bei einem Aufenthalt von maximal 21 Tagen brauchen Sie kein Visum, müssen aber über ein gültiges Ticket für den Rück- bzw. Weiterflug verfügen. Wollen Sie bis zu 59 Tage bleiben, sollten Sie rechtzeitig vor Abreise bei der philippinischen Botschaft oder bei dem für Sie zuständigen Konsulat ein Visum beantragen. Sie benötigen: * einen vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Visaantrag (Formulare erhalten Sie von der Botschaft, den Konsulaten oder Ihrem Flug-/Reisebüro) * ein unterschriebenes Paßbild * Ihren Reisepaß (im Original, beachten Sie zudem die Gültigkeitsdauer!) * das Flugticket oder eine Bescheinigung über den bezahlten Flug (erhältlich von Ihrem Flug-/Reisebüro) * einen Scheck über die Visagebühr von z.Zt. EUR 39,- (Bei einem Aufenthalt von mehr als 59 Tagen müssen weitere Gebühren entrichtet werden) * einen adressierten, als Einschreiben frankierten Rückumschlag Ein Visum verfällt automatisch, wenn Sie nicht innerhalb von drei Monaten nach Ausstellung einreisen. Wichtig: Sollten Sie Ihr Visum auch nur einen Tag überziehen, müssen Sie bei der Ausreise mit hohen Strafgebühren rechnen. Die Gebühren sind erst vor kurzem erhöht worden und liegen z. Zt. bei über 2.000 Peso (ca. EUR 45,-). Einreise ohne vorher beantragtes Visum: Folgendes Formular erhalten Sie am Zielflughafen oder bereits im Flugzeug. Legen Sie es ausgefüllt bei der Einreise auf die Philippinen zusammen mit Ihrem Reisepaß am Immigration-Counter vor. Daraufhin bekommen Sie ein 21-Tage-Visum in Ihren Paß gestempelt. [Seitenanfang]

Flughafengebühren

Wenn Sie die Philippinen wieder verlassen oder innerhalb der Philippinen weiterfliegen wollen, denken Sie bitte daran, daß an den internationalen Flughäfen Gebühren anfallen. Halten Sie deshalb auf Ihrer Rück- bzw. Weiterreise den entsprechenden Peso-Betrag beim einchecken in bar bereit. Manila: Ninoy Aquino International Airport (NAIA) PHP 550,00 für internationale Abflüge PHP 100,00 für nationale Abflüge Cebu: Mactan International Airport PHP 550,00 für internationale Abflüge PHP 100,00 für nationale Abflüge Davao: Davao International Airport PHP 250,00 für internationale Abflüge PHP 100,00 für nationale Abflüge Stand 2000 (Davao 1999), alle Angaben ohne Gewähr [Seitenanfang]

Geld und Währung

Das offizielle Zahlungsmittel auf den Philippinen ist der Piso. Diese Bezeichnung findet man allerdings nur auf den Banknoten und Münzen. Umgangssprachlich hat sich weitestgehend der Begriff "Peso" durchgesetzt. Ein Peso entspricht 100 Centavos. Im Umlauf sind Banknoten zu 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Pesos und Münzen zu 1, 5, 10, 25 und 50 Centavos sowie 1, 2, und 5 Pesos. Als groben Richtwert kann man für einen Euro 50 Philippinische Pesos ansetzen. Aktuelle Umrechnungskurse finden Sie bei Xenon Laboratories. Xenon_Logo Neben der Landeswährung wird auch gerne der US$ akzeptiert, viele Preise sind auch in dieser Währung ausgezeichnet (große Hotels, Flugtickets etc.). Andere stabile Währungen (z.B. Deutsche Mark, Britisches Pfund, Schweizer Franken, Australische Dollar) lassen sich problemlos in Banken, Wechselstuben und Hotels umtauschen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Bargeld tauschen oder Reiseschecks, wie American Express oder Thomas Cook, einlösen wollen. Bei Bargeld bekommen Sie allerdings in der Regel einen besseren Wechselkurs. Kreditkarten (American Express, Visa Card, Mastercard) als Zahlungsmittel werden fast überall angenommen. Mit diesen Karten kommen Sie auch an Bargeld, müssen aber mit 5 bis 10 Prozent Aufschlag rechnen. Bei Barverfügungen an Geldautomaten (ATM = Automatic Teller Machine) wird üblicherweise eine Kostenpauschale von EUR 5,- pro Transaktion erhoben. [Seitenanfang]

Gesundheit

Es ist sehr zu empfehlen rechtzeitig vor Reiseantritt eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. Für Europäer sind für die Einreise auf die Philippinen keine Impfungen vorgeschrieben. Im eigenen Interesse sollten Sie aber mindestens vier Wochen vorher einen Arzt konsultieren, der Ihnen Impfempfehlungen speziell für Ihr Aufenthaltsgebiet auf den Philippinen geben kann. Malaria beispielsweise ist in einigen Regionen des Landes weit verbreitet und wird durch Mücken übertragen . Es gibt keinen absoluten Schutz gegen Malaria. Daher empfiehlt es sich gerade abends in der Dämmerung langärmliche Oberbekleidung, lange Hosen, Socken und Schuhe zu tragen. Mückenabweisende Mittel, z.B. Autan, sorgen für zusätzliche Prophylaxe. Moskitonetze sind in unklimatisierten Unterkünften angebracht. Weitere Informationen zu Malaria sowie Hepatitis, Amöbiasis, Schistosomiasis/Bilharziose, Dengue-Fieber, Japanische Enzephalites, Typhus und Tollwut können Sie unter anderem beim Centrum für Reisemedizin bekommen. Aus hygienischen Gründen und um die Aufnahme von Krankheitserregern zu vermeiden, sollten Sie kein Leitungswasser trinken oder sich damit die Zähne putzen. Waschen Sie sich vor dem Essen gründlich die Hände, essen Sie möglichst nur durchgebratenes Fleisch und geschältes Obst. Ihre Reiseapotheke sollten Sie sich sorgfältig zusammenstellen. Denken Sie an Mittel gegen Fieber und Schmerzen, Durchfall, Haut- und Reisekrankheiten, Augentropfen, Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel , gegebenenfalls Spritzen und Kanülen, Kondome, Sonnenschutzmittel sowie an Ihre persönlich wichtigen Medikamente. [Seitenanfang]

Klima

Auf den Philippinen gibt es fünf verschiedene Klimazonen. Im Norden herrscht vorwiegend das typisch südostasiatische Monsunklima mit langen Trocken- und intensiven Regenzeiten. Je weiter man in den Süden des Landes gelangt, desto mehr verschmilzen diese beiden Extrema. Die Regenzeit geht von Juni bis November, die Trockenzeit von Dezember bis Mai, wobei März, April und Mai zu den heißesten Monaten des Jahres zählen. Von Juli bis September ist teilweise mit sehr heftigen Regengüssen zu rechnen. Taifune ziehen in der Regel im Juli bis November von der Pazifikküste über den mittleren und nördlichen Teil der Philippinen. Es ist zu beachten, daß es jederzeit zu Verschiebungen kommen kann. Die durchschnittlichen Temperaturen reichen tagsüber von 25 Grad Celsius in der kühlen Trockenzeit bis zu 40 Grad in den heißen Monaten. In der Nacht kühlt es sich kaum unter 20 Grad ab. Aktuelle Wetterdaten für Manila finden Sie unter anderem auf der Internetseite von CNN. Sie suchen aktuelle Wetterdaten für eine bestimmte Region auf den Philippinen , zum Beispiel Boracay? Versuchen Sie es einmal hier: weathernews philippines Die folgenden Diagramme geben Auskunft über die Durchschnittstemperaturen sowie der Niederschlagsmengen für die Hauptstadt Manila in der Vergangenheit (1951 bis 1990 - Temperatur / 1865 bis 1990 - Niederschlag ) und belegen im wesentlichen die Aussagen des ersten Absatzes. Quelle der Daten: Worldclimate.com [Seitenanfang]

Medien

Tageszeitungen Im Internet Philippine Star philstarlogo Manila Bulletin manilabulletin The Manila Times Philippine Daily Inquirer Today The Filipino Express Radio-Stationen Im Internet PhilRadio International philradio Philmusic Manila Broadcasting Company TV-Stationen Im Internet ABS-CBN

Religion

Die Philippinen sind das einzige christliche Land Asiens, wobei die Mehrheit der Bevölkerung katholisch ist. Sechs Prozent gehören den Protestanten an und rund zehn Prozent sind Moslems, die vorwiegend im südlichen Teil des Landes (speziell auf der zweitgrößten Insel Mindanao) beheimatet sind. Neben den bereits erwähnten Glaubensgemeinschaften gibt es noch etwa 60 bis 70 ethnische Minderheiten auf den Philippinen, die sich wie folgt aufteilen: Filipinos (40 %), Polynesier (30 %), Chinesen(10 %), Malaien (10 %), Inder (5 %) und Sonstige (5 %). [Seitenanfang]

Sicherheit

Die Kriminalitätsrate auf den Philippinen ist recht hoch. Gefahr für Leib und Leben ist hier jedoch nicht gegeben. Diebstahlsdelikte sind aber gerade in den Großstädten wie Manila und an zentralen Punkten (z.B. Flughäfen) nicht die Seltenheit. Achten Sie deshalb darauf, kein Gepäck und Wertgegenstände unbeaufsichtigt zu lassen, keine großen Mengen an Bargeld mit sich zu führen, bewahren Sie Ihr Portemonnaie nicht in der Gesäßtasche auf und geben Sie sich möglichst nicht gerade als unerfahrenen Touristen mit Fotoapparat um den Hals zu erkennen. Dokumente und Wertsachen sind am sichersten im Hotelsafe aufgehoben. Fast alle Hotels haben eigenes bewaffnetes Sicherheitspersonal. In Touristenregionen (z.B. auf der Insel Boracay) gelten andere Gesetze. Hier wird seitens der Regierung und der dort lebenden Einheimischen viel für die Sicherheit der Urlauber getan. Man hat erkannt, daß die Devisen der Besucher mit die wichtigste Einnahmequelle darstellen. [Seitenanfang]

Tauchen

Auf den Philippinen gibt es hervorragende Tauchreviere, die denen der Malediven in nichts nachstehen. Zu den besten Tauchgebieten zählen unter anderem das Tubbataha Reef in der Sulu Sea, die Insel Balicasag bei Bohol und die Calamian Islands im Norden von Palawan. Unter optimalen Voraussetzungen können Sie in den meisten Regionen des Landes das ganze Jahr über tauchen bzw. Tauchkurse belegen. In fast allen Touristenzentren gibt es auf engstem Raum jede Menge Tauchschulen, die überwiegend dem weltgrößten Tauchverband PADI angehören. Selbstverständlich können Sie genauso mit Lizenzen anderer Organisationen die Unterwasserwelt der Philippinen entdecken. Sprachprobleme sind hier nicht zu erwarten. Auf den großen Tauchbasen arbeiten neben englisch auch deutsch, französich, japanisch und koreanisch sprechende Tauchlehrer und Guides. Die Ausrüstung ist durchaus modern und einwandfrei. Tauch- und Lehrgänge sind verglichen mit Deutschland je nach Saison bis zu 50% günstiger! Angeboten werden Schnuppertauchgänge für Einsteiger, Kurse für Fortgeschrittene, Divemaster und Instruktoren sowie Specialties unterschiedlichster Bereiche (Tief-, Nacht-, Wracktauchen, Nitrox usw.). [Seitenanfang]

Telefonieren

Das Telefonieren auf die Philippinen ist mittlerweile recht günstig geworden. Einer der preiswertesten Anbieter mit guter Verbindungsqualität ist derzeit die 010012 Telecom GmbH. Der Tarif für Call-by-Call-Gespräche auf die Philippinen beträgt für das Festnetz 15,50 ct und für Mobilfunk 21,50 ct. Die Vorwahl des Anbieters lautet 010012 und abgerechnet wird im 60-Sekunden-Takt. (Stand Oktober 2002; diese und alle anderen Angaben auf dieser Seite sind ohne Gewähr!)

Beispiel:

010012  Call-by-Call-Anbieter
+ 0063  Landesvorwahl Philippinen (von Deutschland)
+ 36  Area-Code der Provinz Aklan
+ 288  Boracay Island
+ 3327  Durchwahl des Teilnehmers
wählen Sie: 010012 0063 36 288 3327


Die aktuellen Tarife finden Sie u.a. auch bei www.billiger-telefonieren.de.

Als zusätzlichen Service haben wir Ihnen noch die philippinischen Area-Codes tabellarisch und sortiert nach Provinzen aufgelistet. Bei Telefonaten zu Mobilfunkteilnehmern müssen Sie nach der Landesvorwahl (+63) die führende Null des örtlichen Netzanbieters weglassen. 

Provinz

Code

Provinz

Code

Provinz

Code

Abra

77

Iloilo

33

Mountain Province

74

Agusan del Norte

85

Isabela

63

Negros Occidental

34

Agusan del Sur

85

Kalinga-Apayao

78

Negros Oriental

35

Aklan

36

La Union

72

North Cotabato

67

Albay

52

Laguna

2

North Cotabato

6422

Bataan

47

Laguna

92

Nueva Ecija

44

Batanes

78

Laguna

93

Nueva Vizcaya

73

Batangas

43

Laguna

94

Palawan

48

Benguet

74

Lanao del Norte

63

Pampanga

45

Bohol

38

Lanao del Sur

63

Pangasinan

75

Bukidnon

88

Leyte

53

Quezon

42

Bulacan

44

Maguindanao

64

Quirino

78

Cagayan Valley

78

Marinduque

42

Rizal

2

Camarines Norte

54

Mariveles

47

Sorsogon

56

Camarines Sur

54

Masbate

56

South Cotabato

83

Camiguin

88

Metro Manila

2

St. Francis

9763

Capiz

36

Mindoro Occidental

46

Sultan Kudarat

64

Catanduanes

52

Mindoro Oriental

43

Surigao del Norte

8681

Cavite

43

Misamis Occidental

65

Surigao del Sur

8622

Cebu

32

Misamis Oriental

8842

Tarlac

45

Davao

82

Misamis Oriental

8867

Western Samar

5741

Davao del Norte

84

Mobile (Extelcom)

973

Zambales

47

Davao del Sur

82

Mobile (Globe)

917

Zamboanga del Norte

65

Davao Oriental

87

Mobile (Islacom)

915

Zamboanga del Sur

62

Ifugao

73

Mobile (Piltel)

912

   

Ilocos Norte

77

Mobile (PLDT)

90

 

 

Ilocos Sur

77

Mobile (Smart)

918

 

 

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Übernachten

Auf den Philippinen gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in den verschiedensten Preiskategorien. Das Angebot reicht von Fünf-Sterne-Unterkünften namhafter internationaler Hotelketten in den Großstädten (z.B. Manila, Davao, Cebu), über komfortable Beach-Resorts bis hin zu einfachen Cottages auf den Inseln. Einige Hotels und Resorts können Sie auch in bestimmten Reisebüros buchen. Bitte beachten Sie, daß die Preise abhängig sind von der Lage der Unterkunft, der Saison, der Zimmerkategorie (Ein- oder Zweibettzimmer) sowie der Aufenthaltsdauer.

Hotels Die Preise für Hotels der unteren Klasse bewegen sich zwischen EUR 15,- und EUR 30,-. Die Ausstattung der Zimmer ist sehr einfach, Klimaanlage, Bad und WC ist meist aber der Standard. Für Mittelklassehotels bezahlen Sie bis zu EUR 70,-. Bei dieser Kategorie können Sie zusätzlich eine Minibar, einen Fernseher, ein hoteleigenes Restaurant sowie einen Swimmingpool erwarten. First-Class-Hotels haben auch auf den Philippinen ihren Preis, EUR 200,- für eine Nacht im Einzelzimmer sind keine Seltenheit. Neben dem exzellenten Service und sehr gut ausgestatteten Zimmern finden Sie hier mehrere Restaurants mit internationaler Küche, Bars, Night-Clubs, Business-Center und Shops. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Manila Hotel in der Hauptstadt.

Beach-Resorts Diese Hotelanlagen in Touristengebieten mit angenehmer Urlaubsatmosphäre sind eher für die anspruchsvollen Feriengäste gedacht. Die Preiskategorien orientieren sich an denen der Stadthotels. Beach-Resorts sind kleine Feriensiedlungen mit mehreren komfortablen Appartements oder Cottages. Oftmals gehören zu den weiteren Einrichtungen auch Restaurants, Bars, Swimmingpool und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.

Cottages Cottages sind einfache Hütten, die in der Regel aus Bambus gebaut sind. Diese Unterkünfte der unteren Kategorie bieten Ihnen eine günstige Übernachtungsmöglichkeit in Strandnähe. Ausgestattet sind sie mit einem Doppelbett bzw. zwei Einzelbetten, Ventilator, Schränken, Bad mit Kaltwasser, Dusche und WC. [Seitenanfang]

Verkehrsmittel

Flugzeug Die wohl komfortabelste und einfachste Art auf den Philippinen preiswert zu reisen ist das Flugzeug. Nahezu jede größere Insel und Stadt verfügt über einen kleinen Flughafen. Neben Philippine Airlines haben sich viele kleinere Fluggesellschaften etabliert. Zu den wichtigsten gehören: Air Philippines, Asian Spirit, Cebu Pacific und Seair. Neben den angebotenen Linienflügen besteht auch die Möglichkeit eine Maschine zu chartern. [Seitenanfang]


Schiff

Wesentlich zeitaufwendiger und unbequemer als das Fliegen ist es mit dem Schiff zu reisen. Dabei gibt es verschiedene Arten von Schiffen:

Fähren

Die Ticketpreise sind sehr unterschiedlich. Sie sind abhängig von der Reiseroute, der Schiffsgesellschaft und der gewünschten Klasse (Deck, Gemeinschaftssaal, Kabine oder Suite). Kleine Mahlzeiten sind teilweise im Preis eingeschlossen. Die wohl beste Reederei des Landes in Sachen Pünktlichkeit und Service ist WG&A Superferry. Neben guten Restaurants finden Sie auf einigen Schiffen der Flotte auch eine Diskothek und weitere Freizeitangebote. Weitere Gesellschaften sind unter anderem Negros Navigation, Trans-Asia Shipping Lines, Cebu Ferries, SuperCat und Sulpicio Lines, die aber nicht unbedingt alle die europäischen Sicherheitsstandards erfüllen.

Schnellbote [Seitenanfang]

Ein wichtiges Verkehrsmittel auf kürzeren Strecken sind die Schnellboote. Sie verfügen normalerweise über keine Kabinen, da sie nur Ziele im Radius von ein bis drei Fahrtstunden ansteuern. Die Ausstattung ist gut und die Fahrpreise sind moderat.

Auslegerboote

Kleinere Inseln sind nur mit dem Auslegerboot, den sogenannten Pumpboats oder Bancas, zu erreichen. Sie bieten je nach Größe Platz für ca. 5 bis 30 Personen und können durchaus auch für Tagesausflüge inklusive Bootsmann und Verpflegung gemietet werden. Die Preise sind meist Verhandlungssache.

Taxi

Taxi fahren ist verglichen mit Deutschland sehr preiswert. Fast alle Taxis haben eine Klimaanlage und ein Taxameter, dessen Benutzung in der Regel sinnvoller ist als ein fest ausgehandelter Fahrpreis. Bei einem defekten Taxameter sollten Sie sich unbedingt ein anderes Taxi suchen. Dies stellt bei der Vielzahl der Taxis in den größeren Städten zumindest keine Schwierigkeit dar. An den Flughäfen und anderen zentralen Punkten ist besondere Vorsicht geboten. Gerne wird hier versucht dem unbeholfenen Touristen ein paar Peso mehr aus der Tasche zu ziehen. Da die Taxifahrer fast nie wechseln können, empfiehlt es sich immer genügend Kleingeld parat zu haben (10 und 20 Peso-Scheine).

Jeepney [Seitenanfang]

Wer das Abenteuer liebt und wenig Wert auf Komfort legt (Sicherheit, Fahrgeräusche, Abgasbelastung), fährt kürzere Strecken am besten mit dem Jeepney. Diese bunten Sammeltaxis stammen von den amerikanischen Militärjeeps aus dem Zweiten Weltkrieg ab. Die zurückgelassenen Fahrzeuge wurden von den Filipinos teilweise aufwendig bemalt und bunt beklebt. Heutzutage werden Jeepneys in vielen Werkstätten des Landes individuell konstruiert und von Grund auf neu montiert. Die Fahrtstrecke ist auf einem Schild am Jeepney angegeben. Ein und Aussteigen ist zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich, losgefahren wird erst, wenn das Fahrzeug voll ist. Die Passagierkapazität ist nahezu unausschöpflich, selbst auf dem Dach finden noch Personen, Viehzeug und Gepäck platz. Dadurch können sich lange Fahrtzeiten ergeben, es sei denn, Sie entschädigen den Fahrer für die leeren Plätze. Nicht zuletzt wegen des günstigen Fahrpreises ist es das meist genutzte Verkehrsmittel der Einheimischen.

Bus

Mit dem Bus zu fahren ist eine weitere Alternative zum Taxi oder Jeepney. Der normale "Public Bus" wird hauptsächlich von den Filipinos genutzt, ist oft sehr überfüllt und für reisende Touristen mit viel Gepäck aus Sicherheitsgründen denkbar ungeeignet. Die Angaben auf den Fahrplänen sind allenfalls bessere Richtwerte. Die Reise- oder Shuttlebusse sind klimatisiert, oftmals bekommen Sie Erfrischungsgetränke gereicht und können sich sogar ein Video anschauen. Der bessere Service schlägt sich allerdings auch im höheren aber immer noch verhältnismäßig günstigen Ticketpreis nieder.

Tricycle

Auf der Welt wohl einzigartig unter den Verkehrsmitteln ist das Tricycle. Dieses Mofa mit überdachten Beiwagen bietet je nach Konstruktion Platz für 10 bis 15 Personen (filipino size!). Zum Einsatz kommen diese Vehicle nicht nur in den überfüllten Großstädten sondern auch in Gegenden, wo ein Durchkommen mit dem Bus, Jeepney oder Taxi nicht mehr möglich ist. So kommen Sie einerseits für ein paar Peso von A nach B und haben andererseits noch eine Menge Spaß dabei.

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