vom 02. Mai 1999 bis 06. Mai 1999
| Nach einem Kurztrip zum Vulkan Pinatubo und den damit verbundenen zwei Nächten in Angeles City (siehe hierzu auch Reisebericht Angeles City), machten wir fünf uns rechtzeitig mit einem Großraum-Taxi auf den Weg zum Domestic Airport nach Manila, um zunächst unsere hinterlegten Tickets für den Flug von Manila nach Busuanga und zurück abzuholen. Da wir aus eigener Erfahrung wußten, daß die Inlandsflüge auf den Philippinen häufig frühzeitig ausgebucht sind, hatten wir die Tickets bereits in Deutschland über das Internet bei der Airline Asian Spirit gebucht und per Auslandsüberweisung bezahlt. |
Die Unterkunft - das Kokosnuss Resort
| Das Kokosnuss Resort machte sofort einen sehr guten Eindruck auf uns. Wir wurden
herzlich von Jörg, dem Sohn des Inhabers Rudolf Weih aus Deutschland begrüßt und
berichteten ihm von unserer anstrengenden Reise. Ein paar Bierchen später führte er uns
durch die großzügige Anlage und zeigte uns die noch freien Cottages. Da wir sehr müde
waren, entschlossen wir uns, den Rest des Tages in der Resort-Anlage zu verbringen und
früh ins Bett zu gehen. Aus letzterem wurde jedoch nichts: Der philippinische Tanduay-Rum
setzte ungeahnte Kräfte frei. Nach einem ausgezeichneten Dinner erzählten wir bis
spät in die Nacht hinein und besprachen mit Jörg das Programm für die folgenden Tage. |
Hot Springs - ein Ausflug zu den heißen Quellen
| Hier wurden wir von den erstaunten Einwohnern zunächst von oben bis unten gemustert. Die anfängliche Skepsis gegenüber uns "Langnasen" legte sich aber schnell als wir nach fünf kühlen Cokes fragten. Zu günstigsten Konditionen genossen wir das lauwarme Bonbonwasser und plauschten mit den Einheimischen, die uns mittlerweile am liebsten mit den Dorfschönheiten verkuppelt hätten. Dankend lehnten wir ab und erklärten, daß wir nun unsere Rückfahrt antreten müßten. Genau das taten wir auch und kamen nach einer knappen Stunde wieder in unserem Resort an. Dieses verließen wir am späten Abend noch einmal, um die nahegelegende Ortsdisco "MTV" (welch ein Name) zu besuchen. |
Coron Island - ein Ausflug zu einer traumhaften Insel
| Der dritte Tag begann für uns fast wie der zweite: Die Nacht endete nach nur vier Stunden Schlaf und es gab wieder keine Ausfälle zu beklagen. Die bereits organisierten Tricycles samt Fahrern warteten schon, um uns zum Hafen von Coron Stadt zu bringen, denn von dort aus sollte unsere Inselrundfahrt nach Coron Island beginnen. Dort angekommen, kletterten wir etwas umständlich vom Pier aus in das Auslegerboot. Mit uns an Bord: eine Box, randvoll mit kühlen Getränken und Sandwiches - die Tour konnte beginnen. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt erreichten wir bei schönstem Sonnenschein die Insel und machten einen ersten Zwischenstop an einem kleinen einsamen Strand, um zu schnorcheln. Anschließend ging es weiter zum saubersten See der Philippinen, dem Kayangan Lake auf Coron Island. Der Weg dorthin führte von der Küste aus über eine steile, in den Fels geschlagene Treppe und war sehr anstrengend, nicht zuletzt wegen der Zentonen von Mücken, die es auf uns abgesehen hatten. Am Fuße des tiefen Sees stürtzten wir uns völlig abgekämpft in das kühle Naß. Keiner von uns hatte jemals zuvor einen solch idyllischen Platz gesehen: absolute Stille und kristallklares Wasser, in dem sich die umgebene Landschaft mit den hohen Klippen widerspiegelte. Gerne hätten wir hier noch einige Zeit verbracht, aber leider zwang uns das volle Tagesprogramm zur Weiterfahrt. Die nächsten Stunden führten uns an der schroffen Felsenküste der Insel entlang, einem gigantischen Meisterwerk der Natur. Der Versuchung, noch ein letztes Mal in dem türkisen Wasser zu baden und zu schnorcheln, konnten und wollten wir nicht widerstehen. Am späten Nachmittag brachte uns der Bootsmann zurück zur Stadt Coron, wir suchten uns zwei Tricycles und fuhren wieder zum Kokosnuss Resort. Dort ließen wir das Erlebte noch einmal Revue passieren, reduzierten den Rum- und Bierbestand des Hauses auf ein Minimum und müssen dann wohl so zwischen zwei und vier Uhr morgens unsere Cottages aufgesucht haben. |
Mabentangen Forest Park - ein Ausflug in den Dschungel
| Da wir ohne Schneidwerkzeug ausgerüstet waren und der Dschungel immer dichter wurde, mußten wir einsehen, daß es zwecklos war den Marsch fortzusetzen und kehrten um. |
| Nach ein paar Stunden Entspannung in der Resort-Anlage, verbrachten wir unseren letzten Abend noch einmal in der "MTV"-Discothek.Wir versuchten unseren Abschiedsschmerz zu lindern, und das halbe Personal war damit beschäftigt, uns ausreichend mit Rum-Coke zu versorgen. Routinemäßig und wiederholt angeschlagen gingen wir in den frühen Morgenstunden zu Bett. |
| Danach gab es nicht mehr viel zu tun. Wir packten frustriert unsere Koffer und baten Jörg, unsere Rechnung fertigzumachen. Letzteres schien nicht so einfach zu sein, denn dutzende Biere und unzählige Rum-Cokes mußten aufaddiert werden. Am Ende gaben wir ein gutes Trinkgeld, denn das hatten sie sich mehr als verdient. Selten sind wir so gut bedient und umsorgt worden wie hier im Kokosnuss Resort auf Busuanga Island. |